Bergsenkungen sind im Kalibergbau ein aktuelles Thema und stellen eine große Gefahr für unsere Immobilien dar. K+S erwartet im Abbaugebiet Senkungen von bis zu 5 cm pro Jahr. In Ahrbergen, wo laut Angaben von K+S nicht mehr abgebaut werden soll, werden Senkungen von 1 mm pro Jahr prognostiziert.
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Den im Rahmen des Raumordnungsverfahrens von K+S veröffentlichten Unterlagen ist zu entnehmen, dass sich die Abbaugebiete im Laufe der nächsten 10 Jahre beginnend etwa unter dem Gebiet des Entenfanges bis nach Barnten und später dann bis unter das Stadtgebiet von Sarstedt erstrecken. Es ist aber ebenfalls klar und auch aus der Abbildung ersichtlich, dass das mögliche Potential des Salzstock Sarstedt noch deutlich größer ist und im Verlauf der geplanten 40-jährigen Gesamtabbauzeit noch weitaus mehr Bereiche von möglichen Bergschäden bedroht sein können.

Wir wollen erreichen, dass adäquate Verfüllmethoden zur Anwendung kommen, um eine langfristige Stabilisierung des Untergrundes, auch für die Zeit nach der Kaliförderung, zu gewährleisten. Darüber hinaus setzen wir uns für die Errichtung eines Schadenskatasters ein, die den Hausbesitzern die nötige Sicherheit bei Schäden an ihren Immobilien durch Bodensenkungen garantiert.