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Aufschlussgeschichte

Erste Kaligewinnungsverträge bestanden 1896 zwischen den Giesener Grundbesitzern und der Aktiengesellschaft für Bergbau und Tiefbohrungen zu Goslar, der späteren Salzdetfurth AG. Weitere Verträge besaß 1903 der Bergingenieur Dziuk. Die Kaligewinnungsverträge der Salzdetfurth AG wurden vom Bankhaus Gumpel aus Hannover erworben und in die Bergbaugesellschaft Wodanshall mbH eingebracht, die daraufhin in Siegfried-Gotha umbenannt wurde. Die Berechtsame des Dziuk wurden über Gumpel an die Kaliwerke Giesen GmbH zu Hannover verkauft, so dass zwei Gesellschaften das spätere Bergwerk Siegfried mit einer Gesamtfläche von rund 1,1 km² (5 preußische Normalfelder) besaßen. Zu Koordinierung der Aktivitäten bestand außerdem die Bergbaugesellschaft Hannovera mbH. An die Grubenfelder markscheideten die Berechtsamen des Kaliwerks Glückauf in Sarstedt und der Nachbargesellschaften Fürstenhall und Rössing-Barnten.
Zur Erkundung der Lagerstätte brachten die Betreibergesellschaften vier Flach- und eine Tiefbohrung von 1008 Meter Teufe nieder. Nach Durchteufen der Schichten des Pleistozän, Buntsandsteins und des Gipses erreichte die Bohrung bei 146 Meter das Steinsalz. Kalilager wurden zwischen 459 und 502 Metern, zwischen 570 und 573 Metern sowie zwischen 754 und 794 Metern Teufe erbohrt.

 

 

 

 

 

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