Mitgliederzahl der BI-GiesenSchacht verdoppelt

Seit einiger Zeit gibt es bei der BI-GiesenSchacht einen regen Zulauf. Viele unserer neuen Mitglieder sehen für sich die Zeit gekommen ein klares Signal für einen positiven Kalibergbau zu setzen. Kritikpunkte sind und bleiben die Halde als auch der Wetterschacht. Viele unserer neuen Mitglieder verweisen darauf, dass ihre Familien früher bei K+S gearbeitet haben, möchten aber erreichen, dass alte Fehler nicht wiederholt werden.
Die Mitgliederzahl der BI-GiesenSchacht hat sich in den letzten 3 Monaten verdoppelt.
Sicher hat das auch mit dem Zusammenschluss einiger Interessengruppen zu tun, die in dieser Zeit stark polarisiert hat. Durch die Gründung der neuen Interessengemeinschaft ist eine neue Schärfe eingezogen. Unsere Bürgerinitiative und die Interessengemeinschaft verfolgen mit Sicherheit nicht die gleichen Ziele. Wir diskutieren und konkurrieren und der Ton ist rau. Lasst uns aber nicht aus den Augen verlieren, dass wir mehr Gemeinsames als Trennendes haben. Wir sind Nachbarn und wollen aus ihrer jeweiligen Sicht das Beste für unsere Gemeinde. Das verdient gegenseitigen Respekt. Lasst uns versuchen das zu erhalten!

Wir begrüßen auch hier alle unsere neuen Mitglieder ganz herzlich. Gemeinsam setzen wir uns für eine freundliche Gemeinde mit einer positiven Wohnqualität ein.

Ihre BI-GiesenSchacht

K+S zahlt Entschädigungen für etwas, was es doch eigentlich gar nicht gibt...

K+S hat in ihren Emissionsgutachten die Annahme getroffen, das es keine Verwehung von den Halden gibt. Ohne diese Annahme würden die Berechnungsmodelle Grenzwertüberschreitungen ausweisen, was letztendlich dazu führen kann, das eine neue Halde nicht genehmigungsfähig ist. Trotzdem die BI mehrmals und deutlich auf diesen Mangel hingewiesen hat, hat das Bergamt diese Annahme akzeptiert.

Nun sieht die Wirklichkeit wohl doch nicht so aus wie es sich Genehmigungsbehörde und Antragsteller vorstellt.

Siehe dazu der HAZ Artikel vom 10.8.2018: 
http://www.haz.de/Umland/Wunstorf/K-S-zahlt-Mesmerodern-Entschaedigungen-nach-Staubverwehung-von-Halde-bei-Kaliwerk-Sigmundshall

Verschmutzung des Grundwassers muß beendet werden!

Rund um die Althalde in Giesen ist das Grundwasser bis an die Sättigungsgrenze u.a. mit Rückständen aus dem ehemaligen Kalibergbau belastet. Die geplante Neuhalde wird trotz Basisabdichtung in das Grundwasser einsinken, so die Antragsunterlagen. Die BI-GiesenSchacht eV setzt sich dafür ein, dass die verschmutzten Grundwässer saniert werden. Genauso darf das Grundwasser nicht von einer Neuhalde belastet werden.

Mehr dazu hier!