Nachtrag zur Informationsveranstaltung K+S am 24.04.2014

In der gestrigen Informationsveranstaltung (24.04.2014) der K+S GmbH wurde die Arbeitsgruppe Bürgerbeteiligung (AG) mehrfach genannt.
Wer verbirgt sich dahinter und wie wird dort gearbeitet?



Zu der AG hat der Bürgermeister Hr. Lücke eingeladen. Der Einladung sind K+S mit vier Teilnehmern, je ein Vertreter der Ratsfraktionen von CDU und Grünen, sowie die BI GiesenSchacht mit bis zu sieben Vertretern, gefolgt.

Dieser Kreis lebt im Wesentlichen vom Dialog zwischen K+S und der BI. Bisher wurden die Themengebiet Bergsenkung/Sprengerschütterung und Bahnverkehr diskutiert. K+S stellte zunächst die Grundlagen für ihre Planungen vor. Die BI brachte dann weitere Aspekte in die Überlegungen ein, die K+S anschließend bewertet und u. U. auch in die Planungen mit einfließen lässt. Es findet so ein Informationsaustausch statt, der weit über die mögliche Tiefe in einer Informationsveranstaltung hinaus geht.

Es geht in diesem Rahmen um einen Dialog, der weitere Realisierungsmöglichkeiten und Aspekte in die Planungen einbringt, aber nicht um Konsens über eine von K+S vorgeschlagene Realisierung.

Eine wesentlichen Forderung der BI, die Einrichtung einer Schiedsstelle für durch K+S verursachte Schäden, lehnt K+S bisher vehement ab.

Ebenso konnte die BI in diesem Gremium keine Zustimmung für ihre Vorschläge, die Bahnstrecke außerhalb von Ahrbergen zu verlegen, erzielen. Hier wurde nur marginale Verschiebung des Gleiskörpers in Richtung Süden diskutiert.

Die allgemeine Bürgerbeteilung erfolgt zurzeit nur über dieses Gremium, das in nicht öffentlicher Sitzung tagt. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger gibt es die Möglichkeit, anhand der von K+S im Internet zur Verfügung gestellten Unterlagen, Einblick in die erörterten Themen zu nehmen. Ferner können sie zu den Beteiligten, insbesondere der BI, Kontakt aufnehmen.

Bleiben Sie uns treu,
ihr BI-GiesenSchacht Team