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Bürgerstammtisch der BI GiesenSchacht

 Am 27.02.18 fand der erste Stammtisch der BI GiesenSchacht e.V. (BI) für interessierte Bürger in Giesen statt. Nach der letzten Veranstaltung in Ahrbergen zum Thema „Kalihaldenabdeckung – wirksam von Anfang bis Ende?“ standen Maik Schröder und Ingo Fietz von der BI den anwesenden Giesenern rund um die Planungen zu dem Bergwerk und der Arbeit der BI Rede und Antwort. Anlass waren die Anregungen von Teilnehmer früherer Veranstaltungen über die wenigen Informationen die ihnen zur Verfügung ständen und einer Einteilung der Bürger nach dem Kriterium „dafür oder dagegen“. Wobei sich in den Gesprächen herausstellte das beides, geringer Informationstand und Schwarz-Weiß-Malerei, eng zusammenhängen.
Viele strikte Befürworter gehen von den geringen Belastungen, wie sie sie noch aus den siebziger und achtziger Jahren meinen vor Augen zu haben, aus und erschrecken bei den Dimensionen des neuen Werkes.
Im Fokus des Abends standen die möglichen Belastungen für die Ortschaft Giesen, die nach der ersten Planänderung fast unbemerkt zugenommen haben.
Zum einen geht es um eine zweite Halde, die die alte bei weitem in ihren Schatten stellen wird, mit einer Grundfläche von 600 x 900 Metern und einer Höhe von ca. 80 Metern ist sie am westlichen Ortsausgang, ca. 250 Meter vom Ort entfernt geplant. An einem der höchsten Punkte in Giesen und in Windrichtung, so dass die Verwehungen bei Westwind über Giesen hinweg ziehen werden.
Das zweite Thema waren die Verkehrsbelastungen für Giesen. Nachdem die Variante der Verbindungsstraße durch das ehem. Kasernengelände in Ahrbergen verworfen wurde, soll der gesamte Werksverkehr über die Emmerkerstr. und Rathausstr. zur B6 geführt werden. Diese schon heute stark belastete Strecke muss dann den Schwerlastverkehr für die Versorgung des Werkes, die Anlieferung des Abdeckmaterials und den Abtransport der Produkte zusätzlich aufnehmen.
Dies sind nur einige Faktoren, die die bedingungslosen Befürworter in Kauf nehmen wollen. Werden diese Fakten von den Ortspolitikern wahrgenommen oder einfach nur anders bewertet?
Über das Kernthema der BI hinaus kamen aktuelle Gemeindethemen, das neue Feuerwehrhaus und der Umbau des Rathauses, auf den Tisch. Dabei brachten die Bürger zum Ausdruck, dass sie sich von der lokalen Politik allein gelassen und desinformiert fühlen.
Ist das ein Zustand, der die allgemeine politische Lage wiederspiegelt?
Ein Fazit aus der Diskussionen um die Frage: „Was können wir als Bürger, Betroffene, denn nun wirklich tun“ ist, dass die Bürger nur gemeinsam, außerhalb der etablierten Parteien, ihre Interessen vertreten können. Das Warten auf die Politik wird nicht zum Erhalt der vielgepriesenen hohen Wohn- und Lebensqualität führen.
Die Beteiligten waren sich darüber einig, dass dieses Diskussionsformat wiederholt werden soll

Bleiben Sie uns treu,
Ihr BI-GiesenSchacht Team